Eingewöhnungsphase

Alle Kinder bauen in den ersten Lebensmonaten eine Bindung zu ihren Eltern auf.

Auf Grund dessen wird die Eingewöhnungsphase so gestaltet, dass das Kind mit seiner Mutter oder seinem Vater die neue Umgebung kennen lernt und die Zeit bekommt die notwendig ist, um eine Beziehung zu der Pädagogin aufzubauen.

Jedes Kind braucht eine eigene Eingewöhnungsphase, um sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Diese Anfangsphase, ist gekennzeichnet von einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Pädagogin und den Eltern des Kindes.

Im Laufe der Wochen bzw. der Eingewöhnungsphase sollte die Zeit, in der die Eltern anwesend sind, sich immer mehr verkürzen und dem Kind trotzdem signalisieren, dass es in guten Händen ist.

Für diese Zeit der Eingewöhnung ist es aber auch wichtig, dass sich die Eltern  Zeit nehmen aber auch dem Kind  Zeit geben, sich an die neue und ungewohnte Situation zu gewöhnen.

Ziel der Eingewöhnung sollte nicht eine möglichst  rasch bewältigte Trennung sein, sondern ein schrittweises Einlassen auf außerfamiliäre Beziehungen. Wichtig dabei ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Pädagoginnen.

 

Schritte zur Eingewöhnung:

  • Von Anfang an ist der Austausch zwischen Eltern und Kindergartenpädagogin wichtig um dem Kind Sicherheit zu geben
  • Schnuppertag vor dem Kindergartenbeginn
  • Zeitliche Staffelung bei der Eingewöhnung der Kinder in der Krabbelstube ermöglicht der Kindergartenpädagogin sich jedem Kind intensiv widmen zu können. Dadurch kann auch das Kind eine stabile Beziehung zur Kindergartenpädagogin aufbauen.
  • In der ersten Zeit wird das Kind von einer vertrauten Person (Mutter, Vater, Oma,  ...) begleitet. Diese sollte präsent sein sich aber im Hintergrund halten. Dass Kind wird darüber informiert wenn die Bezugsperson den Raum verlässt. (z.B.: Garderobe)
  • Die Dauer der Abwesenheit der Begleitperson wird langsam gesteigert. (Diese muss telefonisch erreichbar sein.
  • Unsicherheiten und Ängste der Eltern werden besprochen .
  • Gefühle der Kinder werden gelebt und nicht abgewertet.Dem Kind gibt es Sicherheit wenn man seine Gefühle ernst nimmt, bespricht und Trost spendet.
  • Während der Eingewöhnung ist es von Vorteil wenn keine anderen großen Veränderungen (z.B.: Umzug) stattfinden.